InfoSec Impact Award

InfoSec Impact Award von NExT e.V. und dem BSI

  • Wer kann teilnehmen?

    Der Award richtet sich an alle öffentlichen Behörden in Deutschland, die innovative Sicherheitslösungen umgesetzt haben. Die eingereichten Lösungen sollten durch ihre Wirksamkeit, Nachnutzbarkeit und kontinuierliche Verbesserung überzeugen. Weitere Informationen findet ihr in den Teilnahmebedingungen:

    Teilnahmebedingungen
  • Die Bewertungskriterien

    • Wirksamkeit (50 %): Wie gut hat die Lösung ein bestehendes Defizit in der Informationssicherheit behoben und die Sicherheitslage verbessert?
    • Nachnutzbarkeit (30 %): Inwiefern kann die Lösung von anderen Behörden übernommen und in bestehende Systeme integriert werden?
    • Kontinuierliche Verbesserung (20 %): Wie wird sichergestellt, dass die Lösung kontinuierlich nach dem PDCA-Zyklus optimiert wird?
  • Die Einreichung

    Reicht jetzt eure Lösungen für den InfoSec Impact Award 2026 ein! Alle Einreichungen können bis zum 15. Februar 2026 erfolgen. Es werden benötigt:

    • Kontaktdaten der einreichenden Person(en)
    • Kurzbeschreibung der Lösung
    • Beschreibungen der Lösung anhand spezifischer Bewertungskriterien
    • Optional: Informationen zu verwendeten Technologien und Software, zu Interoperabilität, Skalierbarkeit, Standards
    • Es können Links zu weiterführenden Informationen/Demos eingefügt, jedoch keine Dokumente hochgeladen werden.
    Einreichungsformular InfoSec Impact Award 2026
  • Preisverleihung 2026

    Die Gewinnerprojekte werden im Sommer 2026 im Rahmen der Public IT Security Konferenz ausgezeichnet. Die besten Lösungen werden als Best Practices zur Nachnutzung veröffentlicht und erhalten zusätzliche Sichtbarkeit in der Fachöffentlichkeit.

Die InfoSec Impact Award Jury 2026

Jurymitglied Bianca Kastl Infosec Impact Award 2026
Bianca Kastl
Stadt Frankfurt, Product Owner GA-Lotse und Gewinnerin des InfoSec Impact Award 2025
Lars Huwald
LKA Berlin, Kriminalermittler Cybercrime
Rene Kleiner
Rene Seydel
PD, Senior Manager Expert für Cybersicherheit
Jurymitglied Christian Horn InfoSec Impact Award 2026
Christian Horn
Auswärtiges Amt, ISB
Jurymitglied InfoSec Impact Award 2026 Sven Herpig
Sven Herpig
Interface, Leiter für Cybersicherheitspolitik und Resilienz
Bild von Dr. Astrid Schumacher
Astrid Schumacher
Vorständin NExT e.V., BSI Fachbereichsleiterin Fachbereich I 1
Jurymitglied Dirk Häger InfoSec Impact Award 2026
Dr. Dirk Häger
BSI, Abteilungsleiter Sichere Infrastrukturen der Verwaltung

Übersicht Preisträgerprojekte

  • 2026

    1. Platz: openCode sSDLC

    Das Projekt setzt dort an, wo viele Sicherheitsprobleme heute ihren Ursprung haben: in komplexen staatlichen Software-Lieferketten. Mit dem Projekt werden gemeinsame Standards und automatisierte Prüfverfahren etabliert, die mehr Transparenz darüber schaffen, welche Software in Behörden eingesetzt wird, wo potenzielle Risiken bestehen und wie Sicherheitslücken schneller erkannt werden können.

    2. Platz: Spielerisches Cybertraining – Landkreis Traunstein

    Das Projekt sensibilisiert Mitarbeitende spielerisch für Cyberrisiken: Kurze Online-Spiele mit regionalem Bezug vermitteln reale Angriffsszenarien und stärken die Sicherheitskultur. Die Anwendungen stehen anderen Behörden als Open Source zur Verfügung.

    3. Platz: Interkommunale Cybersicherheit – Landkreis Gießen

    Gemeinsam mit den 18 kreisangehörigen Kommunen wurden Strukturen für eine nachhaltige Informationssicherheit geschaffen. Schulungen, Austauschformate und eigene Phishing-Kampagnen stärken die Zusammenarbeit und Widerstandsfähigkeit der Kommunen.

  • 2025

    1. Platz: Heartbeat Emergency Server – TU Darmstadt (TUDa)

    Die Lösung ermöglicht Institutionen nach IT-Notfällen schnell alternative Kommunikationswege und ein grundlegendes Identity & Access Management bereitzustellen. Durch einen dezentralen Verifikationsprozess können Nutzende sicher identifiziert und freigegeben werden, wodurch die digitale Resilienz gestärkt wird.

    2. Platz: ISM Bot – Bundesagentur für Arbeit

    Die KI-Lösung vernetzt Wissen innerhalb der Informationssicherheitsorganisation und unterstützt Mitarbeitende bei Anfragen zur Informationssicherheit, im PKI-Support sowie bei der Erstellung von E-Mail-Antworten. Durch den Einsatz von Open-Source-Komponenten werden schnelle, nachvollziehbare Antworten mit Quellenbezug ermöglicht.

    3. Platz: GA-Lotse – Frankfurt am Main

    Die Open-Source-Anwendungsplattform für den Öffentlichen Gesundheitsdienst basiert auf einer Zero-Trust-Sicherheitsarchitektur und wurde nach den Prinzipien Security by Design und Privacy by Design entwickelt. Die modulare Lösung unterstützt unter anderem Bereiche wie Einschulungsuntersuchungen, Hygieneüberwachung und Infektionsschutz und ermöglicht eine flexible Nachnutzung in weiteren Verwaltungen.