NExTperspektiven: Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung

Am Dienstag, den 05. Mai von 10:00 bis 11:00 Uhr, finden die nächsten NExTperspektiven mit Theresa Amberger, Head of Research (NExT e. V.), statt. Im Mittelpunkt stehen die Fragen: Wie gut funktioniert Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung wirklich und was braucht es, damit sie vom Einzelfall zur strukturellen Praxis wird?

Theresa ist diesen Fragen bei NExT im Rahmen der Studie „Nachnutzung in der öffentlichen Verwaltung. Praxis, Hindernisse und Potenziale der Wiederverwendung und gemeinsamen Nutzung von Lösungen“ nachgegangen. Damit liegt erstmals eine systematische empirische Bestandsaufnahme vor, die auf 33 Expert:innen-Interviews sowie einer Befragung von 547 Verwaltungsmitarbeitenden basiert.

Die Ergebnisse zeigen: Die Bereitschaft zur Nachnutzung ist vorhanden. Es fehlen jedoch verlässliche Rahmenbedingungen – insbesondere in der Finanzierung, den Strukturen und der Steuerung.

Für NExT ist die Studie mehr als nur eine Bestandsaufnahme. Debatten über die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung werden häufig aus der Vogelperspektive geführt, beispielsweise in Strategiepapieren oder politischen Programmen. Dabei kommt die Perspektive derjenigen, die die Digitalisierung im Alltag umsetzen, oft zu kurz: die Verwaltungsmitarbeitenden selbst.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns, Theresa Amberger bei den NExTperspektiven begrüßen zu dürfen. Sie wird zentrale Befunde der Studie vorstellen und einordnen. Moderiert von Ann Cathrin Riedel (NExT e.  V.) bietet die Veranstaltung nach dem Impuls ausreichend Raum für Fragen, Austausch und gemeinsame Reflexion. Wir freuen uns auf eure Perspektiven und Erfahrungen.

Hier geht es zum Bericht und Download der Studie

Treffen der NExTcommunity NExT Level Personalmanagement

Vorausschauend planen, flexibel handeln: Mit agiler strategischer Personalplanung Fachkräfte gezielt einsetzen

In unserer ersten Session haben wir gemeinsam beleuchtet, was modernes Personalmanagement ausmacht – und wie eine konsequent mitarbeiterzentrierte Perspektive den Unterschied macht. Aus dem regen Austausch ist dabei eine Frage besonders deutlich hervorgetreten: Wie stellen Organisationen im öffentlichen Dienst eigentlich sicher, dass sie auch in Zukunft die richtigen Menschen mit den richtigen Kompetenzen zur Verfügung haben?

Genau das greift unsere nächste Session auf: Strategische Personalplanung – ein Thema, das angesichts von demografischem Wandel, Fachkräftemangel und knappen Ressourcen für alle Organisationen im öffentlichen Dienst hochaktuell ist. Wie lässt sich vorausschauend planen, wie viele Mitarbeitende mit welchen Kompetenzen in den nächsten Jahren gebraucht werden – ohne dabei in aufwändige Planungsbürokratie zu verfallen? Darum geht es in unserem nächsten Impuls – und wie immer freuen wir uns auf den Austausch in der Runde.

Bis zum 08. Juni könnt ihr euch noch für das Community-Treffen anmelden.

Treffen der NExTcommunity Robotic Process Automation

Wir freuen uns sehr auf den gemeinsamen Austausch in unserem nächsten Community-Treffen!

Warum? Ziel der Community:

Die Community bietet Raum, den Einsatz von Automatisierung in der öffentlichen Verwaltung gemeinsam zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Neben Robotic Process Automation (RPA) rücken dabei auch Low-Code-Plattformen und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zunehmend in den Fokus.

Immer wiederkehrende, regelbasierte Aufgaben binden im Verwaltungsalltag viel Zeit und können monoton sein. Durch den Einsatz moderner Automatisierungslösungen – von Software-Robotern über Low-Code-Anwendungen bis hin zu KI-gestützten Verfahren – lassen sich solche Prozesse deutlich schneller, fehlerfrei und effizienter ausführen und Mitarbeitende für wertschöpfendere Tätigkeiten freimachen.

Automatisierung setzt dabei direkt an den bestehenden Systemen und Prozessen an. RPA ermöglicht die schnelle und flexible Automatisierung strukturierter Abläufe, während Low-Code-Plattformen die Entwicklung und Anpassung von Anwendungen auch ohne tiefgehende Programmierkenntnisse erlauben. Ergänzend eröffnet Künstliche Intelligenz neue Potenziale, etwa bei der Verarbeitung unstrukturierter Daten, der intelligenten Dokumentenanalyse oder der Entscheidungsunterstützung. So können Behörden die ihre Automatisierungsstrategien selbst steuern und flexibel gestalten.

 

Was? Inhalte der Community:

In unserer Community beschäftigen wir uns mit allen Aspekten rund um Automatisierung in der Verwaltung: Wir diskutieren, welche Prozesse sich für die Automatisierung eignen, welche Tools und Methoden sich bewährt haben und wie Roboter in heterogene Systemlandschaften integriert werden können. Anhand konkreter Praxisfälle tauschen wir Erfahrungen aus, reflektieren Herausforderungen bei der Umsetzung und teilen Best Practices, damit  Automatisierungsprojekte nachhaltig und effizient umgesetzt werden können.

Die Treffen bieten Impulse, Raum für Diskussionen und die Möglichkeit, voneinander zu lernen und die Automatisierung in der eigenen Behörde aktiv zu gestalten.

Für wen?

Die Community richtet sich an alle Mitarbeitenden der öffentlichen Hand, die Prozesse automatisieren möchten oder in Automatisierungsprozessen beteiligt sind – unabhängig von der fachlichen Rolle. Willkommen sind sowohl Einsteiger:innen, die erste Erfahrungen sammeln möchten, als auch erfahrene Anwender:innen, die ihr Wissen teilen und weiterentwickeln wollen.

Bis zum 02. Oktober könnt ihr euch noch für das Community-Treffen anmelden. Wir freuen uns auf euch!

NExTperspektiven: Einblicke in die digitale Transformation der Stadt Freiburg mit Solveig Gwendolin Schwarz

Am Donnerstag, den 16. April von 10:00 bis 11:15 Uhr, finden die nächsten NExTperspektiven mit Solveig Gwendolin Schwarz, Transformationsmanagerin beim Amt für Digitales & IT (DIGIT) der Stadt Freiburg und Patrick Breitenbach, Partner bei 1789 Consulting, statt.

Solveig und Patrick geben Einblicke in ihre Arbeit und teilen Best Practice, Learnings und Herausforderungen:

Wie wir mit dem DIGITOM unsere IT-Organisation neu denken – und was wir dabei gerade lernen

Die meisten IT-Organisationen in der öffentlichen Verwaltung funktionieren ähnlich: Man wartet auf Anfragen, arbeitet sie ab, und hofft, dass die Prioritäten irgendwie passen. Wir auch. Bis wir gemerkt haben, dass das auf Dauer nicht reicht – weder für uns, noch für die Ämter, die wir unterstützen sollen.

Das DIGITOM ist unser Versuch einer Antwort. Ein Betriebsmodell (Target Operating Model) für die städtische IT – mit strukturierten Entscheidungswegen, klaren Rollen und einer Logik, die nicht mehr auf Zuruf, sondern auf Portfolio-Steuerung setzt. Für eine Verwaltungs-IT klingt das vielleicht abstrakt. In der Praxis bedeutet es: Wer bekommt wann welche Unterstützung – und warum. Wir sind mittendrin. Piloten laufen, manches klappt, manches justieren wir gerade. Und genau deshalb freuen wir uns auf dieses Austausch – nicht um ein fertiges Konzept vorzustellen, sondern um voneinander zu lernen.

Im Anschluss an den Impuls laden wir zur offenen Diskussion ein und freuen uns auf einen inspirierenden Austausch mit euch!

 

„Klare Sprache, verständliche Verwaltung“: Treffen der NExTcommunity Nutzerzentriertes Design

Am Donnerstag, den 07. Dezember, trifft sich die NExTcommunity Nutzerzentriertes Design von 13:00 bis 15:00 Uhr.

In Behörden und öffentlichen Einrichtungen ist eine menschenfreundliche und klare Sprache von entscheidender Bedeutung – damit Informationen erfasst werden, Verständigung gelingt und Interaktionen erfolgreich sind. Doch bislang sind einfache Sprache und verständliche Verwaltungskommunikation selten.

Barrierefreiheit, Vertrauen in Prozesse, wahrgenommene Transparenz, messbare Effizienz und empfundene Bürgerzufriedenheit aber hängen davon ab. Langsam investieren Organisationen der öffentlichen Hand in Content-Design, UX-Writing und bedürfnisorientiertes Texten. Das macht nicht nur neue digitale Angebote besser. Verwaltung, die an die Sprache und Denkmodelle von Bürger*innen anknüpft, entlastet Ämter und stärkt die Beziehung zum Staat.

Unsere Community soll eine Austauschplattform für alle, die Berührungspunkte mit Design und Nutzerforschung haben, sein. In regelmäßigen Community-Treffen sollen Designer*innen, Nutzerforscher*innen und andere, die an deren Denken und Machen interessiert sind, zusammenkommen können, um einander ihre Arbeit und Arbeitsweisen vorzustellen, sich miteinander über ihre Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Wir freuen uns auf euch!

„Holistisches Service Design“: Treffen der NExTcommunity Nutzerzentriertes Design

Am Dienstag, den 26. November 2024, trifft sich die NExTcommunity Nutzerzentriertes Design von 13:00 Uhr bis 15:00 Uhr zum Thema „Holistisches Service Design“.

Servicedesign ist die koordinierte Gestaltung von Leistungen entlang der Bedürfnisse von Nutzenden. Im Verwaltungskontext und öffentlichen Sektor heißt das, orientiert an Lebenslagen, oft über verschiedene Einheiten und Behörden zerstreute Angebote zu bündeln und dabei fundamental zu vereinfachen. Das schafft erhöhte Zugänglichkeit für Menschen und entlastet die öffentlichen Organisationen.

Im 4. NExT-Treffen in diesem Jahr sehen und diskutieren wir Beispiele für holistisches Servicedesign und finden Wege den Ansatz noch tiefer in Organisationen zu verankern.

Unsere Community soll eine Austauschplattform für alle, die Berührungspunkte mit Design und Nutzerforschung haben, sein. In regelmäßigen Community-Treffen sollen Designer*innen, Nutzerforscher*innen und andere, die an deren Denken und Machen interessiert sind, zusammenkommen können, um einander ihre Arbeit und Arbeitsweisen vorzustellen, sich miteinander über ihre Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Wir freuen uns auf euch!

Treffen der NExTcommunity Nutzerzentriertes Design

Treffen zu ›Design-Systeme und Komponentenbibliotheken‹

Staatliche Leistungen müssen weiterhin zu hunderten in digitale Services verwandelt werden. Diese müssen für ihre Nutzer*innen nützlich, nutzbar und zugänglich sein. Um das effektiv und effizient zu erreichen, benötigen wir robuste, getestete wiederverwendbare Stile, Komponenten und Muster, auf die wir als Bausteine zurückgreifen können. Daher spielen Design-Systeme und Komponentenbibliotheken sowie zugrundeliegende Prinzipien eine zunehmend große Rolle in Organisationen der öffentlichen Hand.

Über die nutzerzentriertes Design-Community 

Verwaltung erkennt zunehmend die Relevanz und Nützlichkeit von nutzerzentriertem Design beim Gestalten ihrer Leistungen und internen Prozesse. Nachdem Politik und Leitungsebene der Verwaltung seit mehreren Legislaturperioden zum Ziel erklärt hatten, dass angebotene Leistungen an den Bedürfnissen von Bürger:innen und Nutzenden ausgerichtet sein müssen, folgen operative Taten.

Seit recht kurzer Zeit gibt es nun ausgebildete Expert*innen mit Hintergrund in nutzerzentriertem Design und Nutzerforschung in einer wachsenden Anzahl von Organisationen der öffentlichen Hand. Zudem gibt es zahlreiche Verwaltungsmitarbeitende, die regelmäßig auf nutzerzentrierte Designansätze wie Design Thinking in ihrer Arbeit setzen.

Unsere Community soll eine Austauschplattform für alle, die Berührungspunkte mit Design und Nutzerforschung haben, sein. In regelmäßigen Community-Treffen sollen Designer*innen, Nutzerforscher*innen und andere, die an deren Denken und Machen interessiert sind, zusammenkommen können, um einander ihre Arbeit und Arbeitsweisen vorzustellen, sich miteinander über ihre Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.

Wir freuen uns auf euch!

Treffen der NExTcommunity: KI & Digitale Ethik

Wir freuen uns sehr auf den gemeinsamen Austausch in unserem nächsten Community-Treffen!

Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen.“ (Nietzsche)

In den letzten Jahren hat sich die künstliche Intelligenz, KI, zum innovativsten Gebiet der IT entwickelt.

Wir stehen am Beginn einer disruptiven Entwicklung und wollen die Gelegenheit ergreifen, diese mitzugestalten und die Verantwortung für die IT neu zu denken.

In der KI-Community tauschen wir uns über neue Entwicklungen und Best Practices beim Einsatz von KI im öffentlichen Dienst aus. So können wir voneinander und miteinander lernen sowie auf die Erfahrungen und das Know-How unserer Kolleg:innen zurückgreifen.

In der Beschäftigung mit der KI-Ethik stellen wir uns unserer Verantwortung für die sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen unserer KI-Produkte und suchen in einem gemeinsamen Reflexionsprozess nach dem Gleichgewicht zwischen den Chancen und Risiken. Wir versuchen im gemeinsamen Diskurs das gesellschaftlich Sinnvolle und das Gemeinwohl – als oberstes Prinzip staatlichen Handelns – bezogen auf die aktuelle KI-Entwicklungen zu definieren und Antworten zu geben auf die neu entstehenden Konflikte zwischen Innovationen und Risiken.

Bis zum 11. November könnt ihr euch noch für das Community-Treffen anmelden. Wir freuen uns auf euch!

Treffen der NExTcommunity: KI & Digitale Ethik

Nach einem Impuls zum Einsatz von KI bei der Stadt München wollen wir uns in diesem Communitytreffen dem Netzwerken und dem Austausch zu den Inhalten dieser Community widmen.

Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei der Stadt München – Michael Jaumann

Michael Jaumann war früher in der KI-Forschung tätig und hat unter anderem Sprachmodelle zur Vorhersage von Proteinstrukturen entwickelt. Im KI-Entwicklung & -Services (KIES) Team der Stadt München ist er eher praktisch orientiert und beschäftigt sich mit Künstlicher Intelligenz und ihren Einsatzmöglichkeiten für die Stadtgesellschaft. Beispielsweise ist er an der Entwicklung einer allgemeinen KI-Plattform und an darauf basierende Anwendungen beteiligt:

  • MUCGPT (allgemeines KI-Tool für Mitarbeiter*innen der Stadt München)
  • RISKI (KI-Suche im Ratsinformationssystem)
  • DLF (KI-Suche im Dienstleistungsfinder)

Er wird uns das KI-Portfolie der Stadt München vorstellen und für eure Fragen zur Verfügung stehen.

Netzwerken und Austausch zu Themenwünschen

  • Welche Themen wünscht ihr euch zukünftig für die NExTcommunity KI & Digitale Ethik?
  • Habt ihr konkrete Vorschläge für Referent*innen oder habt ihr selber ein Thema, das ihr einbringen wollt?
  • Habt ihr Vorschläge für die Gestaltung der Treffen der NExTcommunity?

Bis zum 30. Juni könnt ihr euch noch für das Community-Treffen anmelden.

Wir freuen uns auf euch!

What´s NExT? NExT Level Personalmanagement!

Der öffentliche Dienst steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: demografischer Wandel, Digitalisierung, Wertewandel und Fachkräftemangel. Personalabteilungen sind nicht länger nur Verwaltungsinstanzen – sie sind strategische Treiber des Wandels. Was bisher funktionierte, reicht nicht mehr aus. Die Digitalisierung eröffnet neue Wege, den Wandel im Personalbereich aktiv zu gestalten.

Mit der Community NExT Level Personalmanagement möchten Timur Erim, Senior Managing Expert bei PD und Eva Busch-Lütke Westhues, Projektleiterin Personalentwicklung der Stadt Mönchengladbach einen Raum zum Erfahrungsaustausch schaffen, um gemeinsam Antworten auf die Frage zu finden, wie wir ein zukunftsfähiges, menschenzentriertes und modernes Personalmanagement in der Verwaltung gestalten.

Einen ersten Vorgeschmack auf die Inhalte, die in dieser Community aufgegriffen werden sollen, gibt es bei der Auftaktveranstaltung What´s NExT? NExT Level HR! am 24. März von 10:00 bis 11:30 Uhr.